Jahresempfang 2020

Neujahrsempfang der Gemeinde Dipperz am 24. Januar 2020

Etwa 220 Bürgerinnen und Bürger wurden mit einem Sektempfang zum Jahresempfang der Gemeinde Dipperz begrüßt. Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Dipperz, die sich in Vereinen und Gremien engagieren, in der Gemeinde tätig sind, ein Unternehmen führen oder sich besonders in und für die Gemeinde einsetzen.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Mark Henkel, begrüßte die Bürgerinnen und Bürger und hielt eine kurze Rückschau auf das vergangene Jahr 2019 mit einer Power Point Präsentation.

Gastredner Rainer Sippel, Geschäftsführer von antonius – Netzwerk Mensch referierte über das Thema „Zusammenhalt und Inklusion in unserer Gesellschaft“.

Die Entwicklung, Entstehung der antonius-Stiftung vom Antoniusheim bis zum aktuellen antonius – Netzwerk Mensch heute, wurde den Gästen, hinterlegt mit Bildern dargelegt. Den Grundstein für die Einrichtung legte die sozial engagierte Fuldaerin Maria Rang vor 120 Jahren. Sie versuchte bereits damals hilfebedürftige Menschen aller Altersstufen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Konfession, Heimat und Förderstätte zu fördern, diesen nicht nur eine Wohnstätte, sondern durch Arbeitsmöglichkeiten und Unterricht Selbstwertgefühl zu geben. Auch ihre Nachfolgerin Frifa Ferrari habe diesen Grundgedanken fortgesetzt. Schlimme Zeiten waren die Kriegszeiten – viele Bewohner wurden deportiert und getötet.

In den 90er Jahren und danach wurde das Ziel verfolgt, Brücken in die Gesellschaft zu bauen, um die Inklusion mit Leben zu füllen. Sippel nannte neue Projekte wie das Kinderhaus, die Gründung der Startbahn und von Perspektiva, die die Möglichkeit eröffneten, Arbeitsplätze anzubieten. Erfolgreich seien die Projekte Leben und Arbeiten in Poppenhausen und in Eichenzell. Sippel würde sich sehr freuen, wenn auch ein Projekt in der Gemeinde Dipperz entstehen könnte.

Anschließend sprach Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler, der nicht ganz zufrieden war im Hinblick auf das Jahr 2019 – das Projekt Café in der Fuldaer Straße sei geplatzt, andere Projekte, wie z. B. der Kindergartenbau hätten sich verzögert. Das versprochene Straßenfest würde aber auf jeden Fall stattfinden, sobald die restlichen Arbeiten (u. a. Austausch des Pflasters) abgeschlossen sind.

Vogler und Henkel nannten als weiteres Projekt für 2020, die Renaturierung der Wanne. Aus Gründen des Hochwasserschutzes sei dies eine wichtige und notwendige Maßnahme – bezuschusst wird diese mit 90 Prozent. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Hofbieber, Künzell und Petersberg sollen in den nächsten vier bis fünf Jahren mehrere Rückhaltebecken entstehen, um Dipperz bei Starkregen zu schützen.

Radwege sollen zwischen Dipperz und Petersberg, zwischen Armenhof und Margretenhaun sowie Armenhof und Dipperz entstehen. Ebenso ist ein Fußgängerüberweg in der Langenbieberstraße geplant und die Sanierung des Bürgerhauses in Dipperz.

Für musikalische Unterhaltung sorgten Sophia Schiffauer und Lisa Jockwitz – herzlichen Dank den Nachwuchstalenten! Einen besonderen Dank auch den 12 Jugendlichen, die die Gäste hervorragend mit Getränken versorgten und dem Grillrestaurant Kneshecke für das nach der Veranstaltung eröffnete Büfett. Ebenso herzlichen Dank für die Tischdekoration, in diesem Jahr von Carola Krebs vom Blumenladen in Dipperz.

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